Kategorie: Musikinstrumente & Kaufberatung

Schlagzeug lernen – Und motiviert dranbleiben!

Denken Sie an Ihre Lieblingsband, welche in ihren Reihen einen Schlagzeuger ihr Eigen nennen kann. Kennen Sie den Namen des Drummers der Band? Womöglich nicht. Aber vielleicht können Sie etwas mit dem Sänger anfangen. Demjenigen, welcher stets an der Front der Musik steht. Nichtsdestotrotz stellt auch das Schlagzeug ein unverzichtbares Element einer jeden Band im 21. Jahrhundert dar. Schlagzeug ist leicht zu lernen, aber wie all die anderen Musikinstrumente schwer zu meistern.

Hand- und Fußkoordination sind gefragt

Das Schlagzeug weist die Besonderheit auf, dass sowohl beide Füße wie auch Hände dringendst benötigt werden. Selbst die einfachsten Rhythmen basieren auf unseren vier Körpergliedern. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass eine gute Koordination und Konzentration gefordert ist. Die eine Hand macht etwas anderes als die andere und diese beiden wiederum sollen etwas völlig anderes vollführen als die Füße. Vor allem zu Beginn kann dies zu einer maßlosen Überforderung beim Musikanfänger führen.

Wie soll man denn Achtel mit dem rechten Drumstick spielen, während die linke Hand komplizierte Schläge auf der Snare Drum vollführt und dann auch noch die Hi-Hat mit dem linken Fuß bei jedem dritten Schlag leicht geöffnet werden soll? Nicht zu vergessen, der rechte Fuß muss die große Trommel am Boden, die sogenannte Bass Drum bedienen. Ohne Zweifel ist ein gewisses Maß an intuitivem Rhythmusgefühl von Nöten, um erste Erfolge zu feiern.

Üben und nochmal üben

Die meisten wollen, nachdem sie die ersten Grundlagen des Schlagzeugs beherrschen, sogleich erste Songs spielen. Ihnen schwebt ihre Lieblingsband vor den Augen und sie können es kaum erwarten, im Takt der Playalong-CD mitzuspielen. Ohne Zweifel sorgt dies für gehörigen Spaß. Ein Musikinstrument erlernen bedeutet aber auch Selbstdisziplin. Die ersten leichten Songs mögen noch locker von der Hand gehen.

Doch wenn Sie nicht kontinuierlich an Ihrer Technik arbeiten, werden Sie auch nicht weiterkommen. Denken Sie nur an Schnelligkeitsübungen. Wie sollen Songs etwa eines Kalibers a la Nightwish gespielt werden können, wenn bereits nach wenigen Sekunden Ihnen die Puste ausgeht und Sie mit dem Tempo nicht mehr hinterherkommen?

Ich suche euch da draußen

Zu Beginn werden Sie für sich üben müssen. Ein gewisses Grundrepertoire benötigt man in jedem Falle. Denn wenn Sie dieses vorweisen können, steht für Sie die Gelegenheit offen, sich nach einer Band oder Musikgruppe umzusehen. Dies sorgt nicht nur für soziale Teilhabe, gemeinsames Musizieren und eine Verbesserung der eigenen musikalischen Fertigkeiten. Es dient vor allem der Motivation. Das Schlagzeug hat die Besonderheit, dass es keine natürlichen Melodien spielen kann, so wie wir es von einem Klavier oder einer Gitarre gewohnt sind.

Stattdessen hören wir häufig nur das Bum Bum Tschak. Das kann schnell zur Frustration führen. Musizieren wir aber gemeinsam mit anderen, so kommt das Schlagzeug in einen wunderbaren Einklang mit den anderen Instrumenten. Wir hören nicht mehr das bloße Getrommel, sondern ein Schlagzeug, welches die Band zusammenhält.

Die Gesundheit darf nicht zu kurz kommen

Ein wichtiger Appell darf hier nicht fehlen. Ohne Zweifel werden beim Schlagzeugspielen immens hohe Dezibelbereiche erklommen. Die Ohren stehen somit unter einer sehr starken Belastung. Eine immer wiederkehrende Belastung dieses Sinnesorgans kann im schlimmsten Falle zu einem Gehörsturz führen. Noch wichtiger ist der Ohrenschutz in einer Band.

Natürlich möchte man seine Band auch in voller Lautstärke einmal genießen, und daran ist auch nichts auszusetzen, aber Sie sollten sich trotzdem regelmäßig eines Gehörschutzes bedienen.

Musikinstrumente für Kinder gezielt auswählen

Wenn das Kind beginnt, sich für Musik zu interessieren, stellt sich die Frage, welches Instrument am besten zur persönlichkeit des Kindes passt. Die Wünsche des Kindes sollten im Vordergrund stehen und nicht die Interessen der Eltern, weil sonst die Freude und der Spaß am Musizieren sehr schnell verloren geht. Rhythmische Melodien bringen die Kindern zum Tanzen, früher oder später wollen sie selber Musik machen. In einer Musikschule haben die Kids die Möglichkeit, verschieden Musikinstrumente kennen zu lernen, bevor sie sich für ein Musikinstrument entscheiden.

Kleinkinder können bereits eine Trommel bedienen und mit rhythmischen Klopfen einen eigenen Sound entwickeln. Größere Kinder spielen auf speziellen Kindergitarren oder Kinderkeyboards und orientieren sich an den aktuellen Songs aus dem Radio, die sie sehr gerne hören.

Musik fördert die Entwicklung des Kindes

Beim Musizieren wird die Entwicklung des Kindes positiv beeinflusst, denn neben dem Rhythmusgefühl und dem persönlichen Hörvermögen werden die motorischen Fähigkeiten werden ausgebildet. In der Gemeinschaft Musik zu machen, bedeutet, die emotionale Intelligenz schon in Kindertagen auszubauen. Jede Band kann nur dann zusammen spielen, wenn jeder sich an die vereinbarten Vorgaben hält. Solche Fähigkeiten sind für das spätere Berufsleben unverzichtbar.

Der Instrumentalunterricht kann spätestens mit dem Grundschulalter beginnen, die Kinder sind lernfreudig und können fast nebenbei ein Instrument lernen, wenn die es sich selbst ausgewählt haben. Das Musizieren sollte spielerisch un ohne zu viel Druck erfolgen,damit die Freude an der Musik ein Leben lang erhalten bleibt.

Das Saxophon oder die Tuba für ältere Kinder

Das Klavier oder das Keyboard hat so überschaubare Regeln, dass bereits Grundschulkinder viel Freude am Musizieren habe. Die Technik bei Musikinstrumenten wie der Saxophon oder der Tuba ist schwieriger, sodass das Einstiegssalter zum Bedienen des Instruments ansteigt, weil beispielsweise bei der Tuba spielen eine umfangreiches Luftvolumen unverzichtbar ist.

Moderne Musikinstrumente wie Gitarren oder das Schlagzeug werden ebenfalls eher von älteren Kindern und Jugendlichen ausgewählt. Zum Spielen mit der Geige sollte die Feinmotorik bereits ausgeprägt sein, das Instrument kann nach dem Beginn mit einem anderen Musikinstrument als zweites Instrument hinzu gewählt werden.

Musizieren mit dem passenden Musikinstrument als Freizeitspaß

Musik zu machen, spiegelt die persönliche Lebensfreude wider und kann in den ersten Jahren als Freizeitspaß ausgeübt werden. Nur wenn das Kind sein Wunschinstrument gefunden hat, ist die Freude am Musizieren garantiert. Mögliche „Durststrecken“ sind trotzdem von Zeit zu Zeit möglich, am besten gelingt das regelmäßige Üben, wenn am Schluss der Übungsphase ein Auftritt der jungen Musikern geplant wird.

Die Welt der Musik sollte von den Kinder Schritt für Schritt entdeckt werden, um eine Überforderung von Anfang an zu vermeiden. Die Lieder zum Nachspielen auf dem Wunschinstrument sollte unkompliziert sein, damit es so viele Erfolgserlebnisse wie möglich in der Startphase gibt. Nach und nach kann der Schwierigkeitsgrad gesteigert werden, um aus dem kindlichen Einsteiger einen Profi zu machen.

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